Donnerstag, 31. Juli 2008

Rio vom anderen Ufer

Mittwoch:
Nach einer Fahrt mit der Faehre von Rio nach Niterói machten wir unseren ersten Halt am Museum fuer moderne Kunst ("Museu de arte contemporanea de Niterói"). Einige besichtigten dort kurz das an ein UFO erinnernde Gebaeude, waehrend der Rest den Strand erkundete. Nachdem alle wieder eingesammelt waren, machten wir uns auf den Weg zur "Fortaleza de Santa Cruz de Barra" (Militaerstuetzpunkt in Niterói mit langer Geschichte). Dort erhielten wir eine interessante Fuehrung von einem als Reiseleiter arbeitenden Soldaten. Dabei konnten wir auch den schoenen Ausblick in Richtung Rio geniessen, incl. Corcovado und Zuckerhut. Den Rueckweg nach Rio traten wir ueber die 13 km lange Bruecke an, die Rio und Niterói verbindet. Am Abend gingen einige von uns ins "Teatro municipal" (Opernhaus), um die Generalprobe eines Balletts ("Coppelia") anzuschauen. Dort besichtigten wir auch das beeindruckende Gebauede.
Viele Gruesse aus Rio, Sarah und Steffen

Dienstag, 29. Juli 2008

Erstes Konzert in Rio de Janeiro

Dienstag:
Heute war ein ganz besonderer Tag, denn wir hatten unser erstes Konzert, und zwar in der deutschen Schule "Escola Alemã Corcovado". "Die Lehrer waren sehr gastfreundlich", finde ich (Jonathan). Wir musizierten fuer gross und klein, "dabei moechte ich sagen das die kleinen sehr viel aufmerksamer zugehoert haben" (Sophia). Die Schule, fuer die wir spielten, reicht vom Kindergarten bis zum Abitur. Wir bekamen volle Verpflegung (erst Mittagessen und dann "Lunch"). Durch ein grosses Tor wurden wir in das Gelaende der Privatschule eingeschleusst. Nach den Konzerten wurden wir noch durch die ehemalige amerikanische Botschaft (heutige Schule) gefuehrt, um das sehr gepflegte Gebaude zu besichtigen.
Fazit: Coole Schule! ("mit Flug bei Reisen³"(Birgit))

Montag, 28. Juli 2008

Die Gipfelbestuermung

Montag: Erstmal Busfahren - doch wer glaubt, das ist eine sichere Angelegenheit, der irrt sich. Die bekanntlich langsamere Lebensart der Brasilianer ist im Strassenverkehr nicht wiederzufinden. Nachdem wir am Fuss des "Corcovado" angekommen waren, ging es mit einer Zahnradbahn und die letzten Stufen zu Fuss bis zur Christus Statue hinauf. Die Aussicht ueber Rio war gigantisch. Nach grosser Anstrengung schafften wir es schliesslich einen geeigneten Platz vor der Statue fuer ein Gruppenfoto zu erobern. Wieder im Bus machten wir noch eine kleine Stadtrundfahrt. Es ging am Fussballstadion "Maracana" vorbei, weiter zu Sambodrome und Kathedrale bis hin zum Zuckerhut. Dort erlebten wir weitere tolle Blicke ueber Rio inklusive Sonnenuntergang und anschliessendem Lichtermeer.
Viele Gruesse aus Rio, Theresa und Elisabeth

At the Copa-, Copacabana...

Sonntag: 5 Kilometer feiner Sandstrand - und das nur 200 Meter vom Hotel entfernt. Die hohen Wellen konnten uns auf unserem Fussmarsch nach Ipanema, wo in einem Cafe auch der weltbekannte Hit "Girl from Ipanema" geschrieben wurde, nicht von einem Badestopp abhalten. Das Wasser im Meer ist mit 22 Grad deutlich waermer als im Pool auf der Dachterrasse. Dafuer hat man vom 17. Stockwerk aus einen gigantischen Ausblick - auch auf den Zuckerhut und den Corcovado mit der Christusstatue.

Sonntag, 27. Juli 2008

Gut gelandet!

22 Stunden (inkl. Wartezeiten, Umsteigen in Lissabon und /checkin-Verzoegerungen wegen der vielen Schneiders) nach Abfahrt in Oberbergen sind wir in Rio de Janeiro gluecklich eingetroffen. In Deutschland war es 21:15 Uhr als der Airbus330 die 25 Musikerinnen, Musiker mit seinem Percussion-Fanclub um 18:15 Ortszeit seinem Schicksal uebergab. Applaus fuer Eva, die ihren inneren Schweinehund, den sie liebevoll Flugangst nennt, ueberwunden hat.
Es gruessen Friedemann, Annika, Sebastian, Barbara, Sarah und Ilona, Steffen und Juergen, Elisabeth, Sophia, Teresa, Jonathan, Martin H., Martin K., Gabriel, Irina, Melanie, Horst, Anni, Mario, Eva, Kerstin, Diana, Birgit und Petra.

Freitag, 25. Juli 2008

Rio, wir kommen

Endlich ist es soweit, das Percussion Ensemble Kaiserstuhl macht sich für seine Reise nach Rio de Janeiro bereit. Freitagnacht ist Start in Oberbergen, Samstagfrüh (26.07.08) hebt der Flieger ab nach Brasilien. Dank der hervorragenden Informationen und der Topp-Organisation von Birgit (Reisen Hoch 3) fühlen sich alle bestens vorbereitet. Insgesamt 2 Wochen werden die Musiktalente der Jugendmusikschule Westlicher Kaiserstuhl-Tuniberg Konzerte in namhaften Hallen in der Weltstadt am Zuckerhut geben und dabei unter anderem ihr Programm "Fiesta del Sol", zu dem auch eine CD erschienen ist, zum Besten geben.

Schaut einfach ab und zu auf unseren Blog - die schönsten Eindrücke und Erlebnisse werden hier erscheinen.
Wir freuen uns auch über Rückmeldungen! Bitte auf "Kommentare" klicken.

Mittwoch, 16. Juli 2008

Benefizkonzert für escola de musica

Das Percussion Ensemble will chancenlose Straßenkinder in Brasilien durch eine Spende an die "Escola de Musica de Rocinha" - eine Musikschule in Rio de Janeiro - unterstützen. Deshalb gaben die Musikschüler mit ihrem Lehrer Friedemann Stert ein Benefizkonzert in Norsingen, bei dem sie das Programm vorstellten, das sie auf ihrer 2-wöchigen Konzertreise auch in Rio de Janeiro präsentieren werden.Stücke von der aktuellen CD "Fiesta del Sol" wurden von den zahlreichen Konzertbesuchern ebenfalls mit reichlich Applaus honoriert."Toll, dass ihr das Projekt in einem der ärmsten Elendsviertel Brasiliens unterstuetzt", freute sich Ulrich Koch, Gruender der Musikschule.

Percussion Ensemble Kaiserstuhl

Vor 5 Jahren gründete Friedemann Stert, Musiklehrer an der Jugendmusikschule Westlicher Kaiserstuhl-Tuniberg, mit einigen seiner begabtesten Schüler das Percussion Ensemble Kaiserstuhl. Dem ersten Konzert in der Festhalle in Oberrotweil sollten zahlreiche Auftritte - u.a. im Wachthisli (Oberrotweil), im Konzerhaus Freiburg und in Singen folgen. Inzwischen sind die Konzerte im Bergkeller des Gasthauses Schwarzer Adler zu einem Highlight im Veranstaltungskalender der Region geworden. Daneben sind 2 CDs erschienen: "When we dance", mit Musikarrangements nach Titeln von Sting und "Fiesta del Sol", für die der bekannte Schlagzeugkomponist Eckhard Kopetzki eigens das Titelstück geschrieben hat.