Noch vor Sonnenaufgang wurden wir mit den Stimmen der Natur geweckt. Zwei Papageien fanden unsere Unterkunft auch sehr ansprechend und haben sogar das Frühstück mit uns geteilt.
Mit dem Motorboot ging es dann auf dem Rio Negro entlang, bis wir an die Stelle kamen, wo sich der schwarze Fluss (Rio Negro) mit dem gelben Fluss (Solimoes) trifft. Unglaublich aber wahr, die zwei Flüsse vermischen sich nicht und fliessen paralell zueinander.
Am Nachmittag organisierte “Armando” für seine “Königinnen” (Petra, Kerstin, Eva, Diana und Birgit) einen Special- Trip. Mit im Boot waren ein Jäger und der Skipper.
Zuerst mussten wir uns mit dem Piranhia-Angeln beweisen, was gar nicht so leicht war. Das Fleisch war zwar immer weg, jedoch die Fische nicht an der Angel. Das konnte unser Jäger etwas besser.
Weiter ging es tiefer in den Regenwald und unser Jäger überraschte uns mit dem Besuch bei seiner Familie. Wir waren über die Gastfreundschaft sehr beeindruckt konnten wir von weiteren Begegnungen gar nicht genug bekommen. Selbst eine Dschungelbar konnte vor uns nicht halt machen. Doch als Evas Busen Bewunderungen auslöste konnten wir uns nicht schnell genug verabschieden.
Eva übernahm das Kommando am Steuer, nichts ahnend, dass wir uns schon im Alligatorengebiet befanden. Nach Angstschreien von uns (insbesondere von Kerstin) übergab sie das Steuer lieber wieder in geübte Hände (nicht zu vergessen es war schon Stockdunkel). Ab sofort mussten wir leise sein, was gar nicht so einfach war, denn die Anspannung war bei allen zu spüren. Doch dann endlich das erste Krokodil und kurz darauf – was fur ein Schreck – der Jäger beugte sich über Bord und das ganze Boot geriet in Bewegung. Uns blieb fast das Herz stehen. Er holte wahrhaftig einen Kaiman aus dem Wasser. Nachdem jeder von uns seine Bekanntschaft gemacht hatte wurde er wieder frei gelassen und wir fuhren im dunkeln mit dem Boot zu unserer Lodge zurück. Nach dieser vierstündigen Tour brauchten wir erst mal einen... Caipirinhia. Leider war damit auch unser Special-Trip beendet und mussten die Koffer wieder packen, was uns sehr schwer viel.
Liebe Grüsse Diana und Birgit
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