Heute haben wir die Stadt fuer ein paar Stunden verlassen. Vorbei an uebelriechenden Kloaken und Elendsvierteln, durch die Zuckerrohr- und Bananenplantagen erreichten wir den Tropenwald (Mata Atlantica). Bei einem kurzen Stop kauften wir kleine unglaublich suesse Bananen, die Goldbananen genannt werden. Bei diesen Halt wurden auch Teppiche aus Stoffresten angeboten.
In Petropolis sahen wir als erstes das alte Kasino welches uns an die Schwarzwaldklinik errinnerte. Die Stadt die von Deutschen fuer den Kaiser Pedro I gebaut wurde ist sehr europaeisch nur die Farben der Fassaden sind brasilianisch. Wir besichtigten die Kirche und das Museum und bewunderten die Haesslichkeit der Koenigsfamilie.
Das uns empfohlene Restaurant hatte den Charme einer Plegeheimkantine. Die Entscheidung eine Kutschfahrt an Stelle des Essens zu unternehmen fiel uns nicht schwer. Mit grossen Schritten und Joggingeinlagen fanden wir endlich eine Kutsche fuer eine erholsame Rundfahrt.
Auf dem Friedhof besuchten wir das Grab von Stefan Zweig.
Barbara und Martin H.
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3 Kommentare:
Hallo, Hallo, ich WILL auch dabei sein und fahren zhu euren tollen Ausflügen..... Phantastisch, was ihr alles macht!!! Genießt Eure Zeit!! Für die letzten 2 KOnzerte drücke ich noch ganz fest die Daumen, auch dass die Probe heute sehr schnell vorbei geht, ganz liebe Grüße, saudade e bejissimo da Bea (filha da Babica!)
Hallo Martin
Bin ja gespannt auf die Fotos die Du dann nach Basel bringen wirst.
Gruss Bedello
Es macht richtig Spaß, Eure Erlebnisse in der fernen Heimat mitzuerleben - eine tolle Idee, die Reise so zu beschreiben. Ich habe mich besonders darüber gefreut, dass Ihr am Grab eines meiner Lieblingsschriftsteller, Stefan Zweig, wart. Auf einem meiner Streifzüge über die Flohmärkte habe ich sein Buch "Brasilien. Ein Land der Zukunft" aus dem Jahr 1941 erstanden. Wer sich das Buch ausleihen möchte, kann dies gerne tun.
Liebe Grüße an alle von Uli aus Freiburg-Tiengen
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