Nach den 2 erlebnisreichen Wochen und einer Rückreise mit Hindernissen sind wir nachts um 3.30 Uhr müde aber glücklich über das Wiedersehen mit unseren Familien in Oberbergen aus dem Bus gestiegen. Nun gibt es viel zu erzählen. Abschließend noch ein paar Dankeschöns:
an Friedemann, der mit seiner Beharrlichkeit das Zustandekommen der Reise ermöglicht hat,
an Sebastian, der für die Jugendlichen immer Ansprechpartner, Ratgeber und guter Freund war und ist,
an Martin Hess - unseren schweizer Bassisten - der die Konzerte klangvoll untermalt und sich in der Freizeit den Titel "Wellenjumper" wahrlich verdient hat,
an Barbara, die mit ihren Piano-Soli alle begeisterte und uns als Brasilianerin in Rio tolle Tipps und Hilfestellung gab,
an Birgit von Reisen Hoch 3, die die Flüge, Hotel, Transfer, Dschungeltour und vieles mehr super koordiniert hat
und nicht zuletzt an die tolle Gruppe, die einfach prima harmionierte und somit viel Spass zusammen hatte.
Auf den nachfolgenden Bildern nun noch ein paar Impressionen von einer einzigartigen Konzertreise nach Rio - das Land des Samba und Bossa Nova...
Grüßle Petra
Montag, 11. August 2008
Freitag, 8. August 2008
Allerallerallerallerletzter Tag in Rio
Freitag 8.8.08:
nachdem wir das letzte Fruehstueck genossen hatten, mussten alle ihre Koffer packen. Da wir aber erst am Abend unseren Flieger besteigen, wurden die letzten Einkaeufe in der Stadt erledigt und das letzte Geld in Caipirinhas investiert. Nach langem Warten machen wir uns nun auf die Heimreise. Wir freuen uns euch alle wiederzusehen, Bilder und Geschichten folgen zu Hause.
letzte Gruesse aus Rio von uns allen
nachdem wir das letzte Fruehstueck genossen hatten, mussten alle ihre Koffer packen. Da wir aber erst am Abend unseren Flieger besteigen, wurden die letzten Einkaeufe in der Stadt erledigt und das letzte Geld in Caipirinhas investiert. Nach langem Warten machen wir uns nun auf die Heimreise. Wir freuen uns euch alle wiederzusehen, Bilder und Geschichten folgen zu Hause.
letzte Gruesse aus Rio von uns allen
Unser Wellenjumper...
Donnerstag 7.8.08:
...organisierte einen Ausflug in eine wunderschoene abgelegene Bucht. Ausserdem bestellte er herrliches Badewetter und einen Surfbus. Mit halbplatten Reifen aber mit Filmbegleitung, die uns das Surfen schmackhaft machten, kurvten wir an der Kueste entlang zur "Prainha Bucht". Dort stuerzten wir uns gleich in die Wellen. Anschliessend folgten ausfuehrliche Sonnenbaeder oder Caipirinhas in schattiger Umgebung. Die Umgebung hatte fuer jeden was uebrig, deswegen danken wir Martin (Bass) sehr fuer seine Unterstuetzung und dafuer, dass er dieses brasilianische Abenteuer mit uns ueberhaupt bestritten hat. Mit dem gleichen Bus (immer noch mit viel zu wenig Luft im rechten Hinterreifen) fuhren wir zurueck zum Hotel. Allerdings war auch eine sehr dringende Toillettenpause noetig. Fuer uns hielt der Bus auch selbstverstaendlich mitten auf der Fahrbahn an um Wege zu sparen. Am Abend gingen wir nochmals alle zusammen in eine "Churrascaria" mit einem malenden Kellner.
Viele Gruesse aus Rio, Theresa und Elisabeth
...organisierte einen Ausflug in eine wunderschoene abgelegene Bucht. Ausserdem bestellte er herrliches Badewetter und einen Surfbus. Mit halbplatten Reifen aber mit Filmbegleitung, die uns das Surfen schmackhaft machten, kurvten wir an der Kueste entlang zur "Prainha Bucht". Dort stuerzten wir uns gleich in die Wellen. Anschliessend folgten ausfuehrliche Sonnenbaeder oder Caipirinhas in schattiger Umgebung. Die Umgebung hatte fuer jeden was uebrig, deswegen danken wir Martin (Bass) sehr fuer seine Unterstuetzung und dafuer, dass er dieses brasilianische Abenteuer mit uns ueberhaupt bestritten hat. Mit dem gleichen Bus (immer noch mit viel zu wenig Luft im rechten Hinterreifen) fuhren wir zurueck zum Hotel. Allerdings war auch eine sehr dringende Toillettenpause noetig. Fuer uns hielt der Bus auch selbstverstaendlich mitten auf der Fahrbahn an um Wege zu sparen. Am Abend gingen wir nochmals alle zusammen in eine "Churrascaria" mit einem malenden Kellner.
Viele Gruesse aus Rio, Theresa und Elisabeth
Konzert in der Musikhochschule
Mittwoch 06. August
Nachdem alle ausgeschlafen hatten, ging es am Strand entlang Richtung Innenstadt. Ziel war das sehr gut sortierte CD Geschaeft "Modern Sound".
Am Nachmittag fuhren wir mit Taxis zur Musikhochschule in der das letzte Konzert der Tour stattfand. Das Gebaeude ist, genau wie das Theater Municipal, sehr schoen, doch auch sehr verwahrlost wie wir von innen feststellten. Nachdem wir alle Instrumente zusammengesucht hatten, machten wir Soundcheck. Aufgrund des voellig ueberakustischen Saales mussten wir das bereits gedruckte Programm total umstellen, d.h. viele solistische Stuecke wurden eingebaut.
Leider hat die Akustik des Saales die Spielqualitaet des Ensembles sehr gemindert, doch das Publikum war begeistert, insbesondere von den Bodypercussion Zugaben.
Nach dem Konzert wurde Babica von allen verabschiedet und fuhr in Ihre Heimatstadt zu Ihren Verwandten.
Friedemann
Nachdem alle ausgeschlafen hatten, ging es am Strand entlang Richtung Innenstadt. Ziel war das sehr gut sortierte CD Geschaeft "Modern Sound".
Am Nachmittag fuhren wir mit Taxis zur Musikhochschule in der das letzte Konzert der Tour stattfand. Das Gebaeude ist, genau wie das Theater Municipal, sehr schoen, doch auch sehr verwahrlost wie wir von innen feststellten. Nachdem wir alle Instrumente zusammengesucht hatten, machten wir Soundcheck. Aufgrund des voellig ueberakustischen Saales mussten wir das bereits gedruckte Programm total umstellen, d.h. viele solistische Stuecke wurden eingebaut.
Leider hat die Akustik des Saales die Spielqualitaet des Ensembles sehr gemindert, doch das Publikum war begeistert, insbesondere von den Bodypercussion Zugaben.
Nach dem Konzert wurde Babica von allen verabschiedet und fuhr in Ihre Heimatstadt zu Ihren Verwandten.
Friedemann
Donnerstag, 7. August 2008
Das Konzert im Sala Baden Powell
Dienstag der 05. August.
Unser grosser Konzerttag begann mit einem wunderschoenen Auftakt am Strand. So waren alle Musiker ausgeruht und entspannt vor dem Auftritt.
Am Nachmittag trafen sich alle im Sala Baden Powell, um die Instrumente aufzubauen. Dieser Saal, welcher nach dem im Jahre 2000 verstorbenen brasilianischen Gitarristen Baden Powell benannt ist, zaehlt zu den bedeutenden Kammermusiksaelen in Rio. Da hier schon viele bekannte Musiker aufgetreten sind, war es fuer uns eine grosse Ehre hier zu spielen.
Nach einem problemlosen Soundcheck war es dann soweit. Eroeffnet wurde der Abend von einem brilliant spielenden Gitarrenensemble der "Escola de musica da Rocinha". Danach starteten wir unser Programm und praesentierten sowohl Ensemblebeitraege als auch einige Marimbasolostuecke. Zu den Hoehepunkten zaehlten u.a. Babicas Villa Lobos Interpretation sowie Djavans "Sina" als Zugabe, welche das aufmerksame Publikum nicht mehr auf den Sitzen hielt. Von Beginn an spuerten wir auf der Buehne die Begeisterung des Publikums, was uns zu Hoechstleistungen trieb. Hinterher waren sich alle einig, dass dieses Konzert eines der besten des Percussion Ensembles war.
An diesem Abend wurde auch der Scheck mit dem Erloes unseres Benefizkonzertes vom 24. Juli 2008 an den Leiter der "Escola de musica da Rocinha" Gilberto Figuereido ueberreicht. Gilberto hat mit unermuedlichem Einsatz unsere Tour auf brasilianischer Seite geplant. Insgesamt war es in allen Belangen ein grossartiger Abend an dem noch lange gefeiert wurde!
Friedemann
Unser grosser Konzerttag begann mit einem wunderschoenen Auftakt am Strand. So waren alle Musiker ausgeruht und entspannt vor dem Auftritt.
Am Nachmittag trafen sich alle im Sala Baden Powell, um die Instrumente aufzubauen. Dieser Saal, welcher nach dem im Jahre 2000 verstorbenen brasilianischen Gitarristen Baden Powell benannt ist, zaehlt zu den bedeutenden Kammermusiksaelen in Rio. Da hier schon viele bekannte Musiker aufgetreten sind, war es fuer uns eine grosse Ehre hier zu spielen.
Nach einem problemlosen Soundcheck war es dann soweit. Eroeffnet wurde der Abend von einem brilliant spielenden Gitarrenensemble der "Escola de musica da Rocinha". Danach starteten wir unser Programm und praesentierten sowohl Ensemblebeitraege als auch einige Marimbasolostuecke. Zu den Hoehepunkten zaehlten u.a. Babicas Villa Lobos Interpretation sowie Djavans "Sina" als Zugabe, welche das aufmerksame Publikum nicht mehr auf den Sitzen hielt. Von Beginn an spuerten wir auf der Buehne die Begeisterung des Publikums, was uns zu Hoechstleistungen trieb. Hinterher waren sich alle einig, dass dieses Konzert eines der besten des Percussion Ensembles war.
An diesem Abend wurde auch der Scheck mit dem Erloes unseres Benefizkonzertes vom 24. Juli 2008 an den Leiter der "Escola de musica da Rocinha" Gilberto Figuereido ueberreicht. Gilberto hat mit unermuedlichem Einsatz unsere Tour auf brasilianischer Seite geplant. Insgesamt war es in allen Belangen ein grossartiger Abend an dem noch lange gefeiert wurde!
Friedemann
Mittwoch, 6. August 2008
Königinnen on Tour
Noch vor Sonnenaufgang wurden wir mit den Stimmen der Natur geweckt. Zwei Papageien fanden unsere Unterkunft auch sehr ansprechend und haben sogar das Frühstück mit uns geteilt.
Mit dem Motorboot ging es dann auf dem Rio Negro entlang, bis wir an die Stelle kamen, wo sich der schwarze Fluss (Rio Negro) mit dem gelben Fluss (Solimoes) trifft. Unglaublich aber wahr, die zwei Flüsse vermischen sich nicht und fliessen paralell zueinander.
Am Nachmittag organisierte “Armando” für seine “Königinnen” (Petra, Kerstin, Eva, Diana und Birgit) einen Special- Trip. Mit im Boot waren ein Jäger und der Skipper.
Zuerst mussten wir uns mit dem Piranhia-Angeln beweisen, was gar nicht so leicht war. Das Fleisch war zwar immer weg, jedoch die Fische nicht an der Angel. Das konnte unser Jäger etwas besser.
Weiter ging es tiefer in den Regenwald und unser Jäger überraschte uns mit dem Besuch bei seiner Familie. Wir waren über die Gastfreundschaft sehr beeindruckt konnten wir von weiteren Begegnungen gar nicht genug bekommen. Selbst eine Dschungelbar konnte vor uns nicht halt machen. Doch als Evas Busen Bewunderungen auslöste konnten wir uns nicht schnell genug verabschieden.
Eva übernahm das Kommando am Steuer, nichts ahnend, dass wir uns schon im Alligatorengebiet befanden. Nach Angstschreien von uns (insbesondere von Kerstin) übergab sie das Steuer lieber wieder in geübte Hände (nicht zu vergessen es war schon Stockdunkel). Ab sofort mussten wir leise sein, was gar nicht so einfach war, denn die Anspannung war bei allen zu spüren. Doch dann endlich das erste Krokodil und kurz darauf – was fur ein Schreck – der Jäger beugte sich über Bord und das ganze Boot geriet in Bewegung. Uns blieb fast das Herz stehen. Er holte wahrhaftig einen Kaiman aus dem Wasser. Nachdem jeder von uns seine Bekanntschaft gemacht hatte wurde er wieder frei gelassen und wir fuhren im dunkeln mit dem Boot zu unserer Lodge zurück. Nach dieser vierstündigen Tour brauchten wir erst mal einen... Caipirinhia. Leider war damit auch unser Special-Trip beendet und mussten die Koffer wieder packen, was uns sehr schwer viel.
Liebe Grüsse Diana und Birgit
Mit dem Motorboot ging es dann auf dem Rio Negro entlang, bis wir an die Stelle kamen, wo sich der schwarze Fluss (Rio Negro) mit dem gelben Fluss (Solimoes) trifft. Unglaublich aber wahr, die zwei Flüsse vermischen sich nicht und fliessen paralell zueinander.
Am Nachmittag organisierte “Armando” für seine “Königinnen” (Petra, Kerstin, Eva, Diana und Birgit) einen Special- Trip. Mit im Boot waren ein Jäger und der Skipper.
Zuerst mussten wir uns mit dem Piranhia-Angeln beweisen, was gar nicht so leicht war. Das Fleisch war zwar immer weg, jedoch die Fische nicht an der Angel. Das konnte unser Jäger etwas besser.
Weiter ging es tiefer in den Regenwald und unser Jäger überraschte uns mit dem Besuch bei seiner Familie. Wir waren über die Gastfreundschaft sehr beeindruckt konnten wir von weiteren Begegnungen gar nicht genug bekommen. Selbst eine Dschungelbar konnte vor uns nicht halt machen. Doch als Evas Busen Bewunderungen auslöste konnten wir uns nicht schnell genug verabschieden.
Eva übernahm das Kommando am Steuer, nichts ahnend, dass wir uns schon im Alligatorengebiet befanden. Nach Angstschreien von uns (insbesondere von Kerstin) übergab sie das Steuer lieber wieder in geübte Hände (nicht zu vergessen es war schon Stockdunkel). Ab sofort mussten wir leise sein, was gar nicht so einfach war, denn die Anspannung war bei allen zu spüren. Doch dann endlich das erste Krokodil und kurz darauf – was fur ein Schreck – der Jäger beugte sich über Bord und das ganze Boot geriet in Bewegung. Uns blieb fast das Herz stehen. Er holte wahrhaftig einen Kaiman aus dem Wasser. Nachdem jeder von uns seine Bekanntschaft gemacht hatte wurde er wieder frei gelassen und wir fuhren im dunkeln mit dem Boot zu unserer Lodge zurück. Nach dieser vierstündigen Tour brauchten wir erst mal einen... Caipirinhia. Leider war damit auch unser Special-Trip beendet und mussten die Koffer wieder packen, was uns sehr schwer viel.
Liebe Grüsse Diana und Birgit
Manaus - Geschichten aus dem Dschungelbuch
Manaus - Geschichten aus dem Dschungelbuch
Tag 1:
Petra, Diana, Birgit, Kerstin und Eva Maria
Am Flughafen von Manaus wurden wir bei gefuehlten 50 Grad von einem Guide empfangen.
Nach einer kurzen Fahrt mit dem Tourbus ging es dann an den Hafen, wo wir mit einer Arztfamilie, den Weather Girls und dem schwedischen Topmodel Markus Schenkenberg zur Lodge mitten im Amazonas gebracht wurden. Von dort an uebernahm der junge, adrette Armando das Kommando ... mit seinem strahlenden Laecheln und perfektem Deutsch schaffte er es sofort, uns in seinen Bann zu ziehen. Ueber unsere Unterkunft zu schreiben ist schwer, denn die Idylle, umringt von Urwaldgeraeuschen laesst sich unmoeglich in Worte fassen... Entnehmt diese Eindruecke, Eindruecke voller Gefuehl, Harmonie und Zusammengehoerigkeit den bald folgenden Bildern....
Nachdem wir unsere lieblich eingerichteten Lodges bezogen hatten, fuhren wir ueber den Rio Negro zu einer typischen, im Amazonas lebenden Familie... Ihr Name: Rodriguez-Flodder.
Familie R-F. besteht aus 18 Kindern, 25 Enkeln und 17 Urenkeln... kurzum gesagt, fast so gross wie ganz Schelingen. Zuerst zeigte uns der bezaubernde Guide Armando die im Einklang mit der Natur lebende Landschaft rund um das Haus der R-F´s. Blueten, Baeume, Kraueter und Gewuerze, eine Faszination fuer alle Sinne.
Vor dem Aufbruch zurueck in unser Paradies, bat uns die Grossfamilie spontan ein, Ihnen Gesellschaft bei einem kleinen Umtrunk zu leisten. Sie machten uns eine Besichtigung in ihrer Huette moeglich. Es ist erstaunlich, wie gehaust wird. Drei Zimmer fuer alle zusammen, bei uns nicht vorstellbar, aber diese Leute sind ZUFRIEDEN UND GLUECKLICH. Beeindruckt und in sich eingekehrt fuhren wir in unser Domizil zurueck.
Auf Grund der hohen Luftfeuchtigkeit liefen uns die eigenen Koerperausdunstungen den Leib herab und der Pool in unserer Anlage kam gerade recht. 17 Uhr Ortszeit sprangen wir in das kuehle Nass. Wir schwammen, tobten umher und spielten Wasserball. Danach probierten wir das Entmuedungsbecken aus. Man sass wie in einem Whirlpool - im Kreis - ... der Barboy servierte wie automatisch ein Erfrischungsgetraenk mit Limetten, wir glauben, sie nannten es Caipirinha....
20 Uhr Ortszeit verliessen wir das Becken und machten uns ueber das Bueffet her (denn vu nit kummt nit) Frische Fische, Salate, Fleisch und hervorragendes Obst... Jeder kam auf seine Kosten. K.O., aber zufrieden, flogen wir in unsere Betten. Es war wie verhext, alles drehte sich...das musste wohl an den schwimmenden Lodges liegen...
Jetzt knipsen wir beide das Licht aus !!!
Summa Summarum - Es war ein Traum
Hochachtungsvoll
Kerstin und Eva Maria Schneider - Koepfer
P.S Morgen ueberraschen Euch die Bickensohler mit Fakten und Erlebnissen von Tag 2.
Tag 1:
Petra, Diana, Birgit, Kerstin und Eva Maria
Am Flughafen von Manaus wurden wir bei gefuehlten 50 Grad von einem Guide empfangen.
Nach einer kurzen Fahrt mit dem Tourbus ging es dann an den Hafen, wo wir mit einer Arztfamilie, den Weather Girls und dem schwedischen Topmodel Markus Schenkenberg zur Lodge mitten im Amazonas gebracht wurden. Von dort an uebernahm der junge, adrette Armando das Kommando ... mit seinem strahlenden Laecheln und perfektem Deutsch schaffte er es sofort, uns in seinen Bann zu ziehen. Ueber unsere Unterkunft zu schreiben ist schwer, denn die Idylle, umringt von Urwaldgeraeuschen laesst sich unmoeglich in Worte fassen... Entnehmt diese Eindruecke, Eindruecke voller Gefuehl, Harmonie und Zusammengehoerigkeit den bald folgenden Bildern....
Nachdem wir unsere lieblich eingerichteten Lodges bezogen hatten, fuhren wir ueber den Rio Negro zu einer typischen, im Amazonas lebenden Familie... Ihr Name: Rodriguez-Flodder.
Familie R-F. besteht aus 18 Kindern, 25 Enkeln und 17 Urenkeln... kurzum gesagt, fast so gross wie ganz Schelingen. Zuerst zeigte uns der bezaubernde Guide Armando die im Einklang mit der Natur lebende Landschaft rund um das Haus der R-F´s. Blueten, Baeume, Kraueter und Gewuerze, eine Faszination fuer alle Sinne.
Vor dem Aufbruch zurueck in unser Paradies, bat uns die Grossfamilie spontan ein, Ihnen Gesellschaft bei einem kleinen Umtrunk zu leisten. Sie machten uns eine Besichtigung in ihrer Huette moeglich. Es ist erstaunlich, wie gehaust wird. Drei Zimmer fuer alle zusammen, bei uns nicht vorstellbar, aber diese Leute sind ZUFRIEDEN UND GLUECKLICH. Beeindruckt und in sich eingekehrt fuhren wir in unser Domizil zurueck.
Auf Grund der hohen Luftfeuchtigkeit liefen uns die eigenen Koerperausdunstungen den Leib herab und der Pool in unserer Anlage kam gerade recht. 17 Uhr Ortszeit sprangen wir in das kuehle Nass. Wir schwammen, tobten umher und spielten Wasserball. Danach probierten wir das Entmuedungsbecken aus. Man sass wie in einem Whirlpool - im Kreis - ... der Barboy servierte wie automatisch ein Erfrischungsgetraenk mit Limetten, wir glauben, sie nannten es Caipirinha....
20 Uhr Ortszeit verliessen wir das Becken und machten uns ueber das Bueffet her (denn vu nit kummt nit) Frische Fische, Salate, Fleisch und hervorragendes Obst... Jeder kam auf seine Kosten. K.O., aber zufrieden, flogen wir in unsere Betten. Es war wie verhext, alles drehte sich...das musste wohl an den schwimmenden Lodges liegen...
Jetzt knipsen wir beide das Licht aus !!!
Summa Summarum - Es war ein Traum
Hochachtungsvoll
Kerstin und Eva Maria Schneider - Koepfer
P.S Morgen ueberraschen Euch die Bickensohler mit Fakten und Erlebnissen von Tag 2.
Dienstag, 5. August 2008
Mit dem ÖPNV in den botanischen Garten
Montag:
Nach etwas Freizeit am Morgen trafen wir uns um 13 Uhr um in den botanischen Garten zu fahren. An der Bushaltestelle angekommen mussten wir ca. 1 Stunde auf unseren Bus warten. Kaum eingestiegen fühlten wir uns wie in einem Kühlschrank, da die Klimaanlage des Busses auf +-0°C eingestellt war. Der botanische Garten war sehr interessant. Man bekam einen Eindruck über die Pflanzenvielfalt Brasiliens. Ganz beruhigt machten wir uns auf die genauso lustige Rückfahrt (diesmal ohne Klimaanlage). Nach Pizza zum abwinken besuchten wir noch eine Probe einer Sambaschule. Dies war der Montag. Kein so schönes Wetter aber dennoch lustig.
Es grüssen aus Rio Gabriel und Irina
Nach etwas Freizeit am Morgen trafen wir uns um 13 Uhr um in den botanischen Garten zu fahren. An der Bushaltestelle angekommen mussten wir ca. 1 Stunde auf unseren Bus warten. Kaum eingestiegen fühlten wir uns wie in einem Kühlschrank, da die Klimaanlage des Busses auf +-0°C eingestellt war. Der botanische Garten war sehr interessant. Man bekam einen Eindruck über die Pflanzenvielfalt Brasiliens. Ganz beruhigt machten wir uns auf die genauso lustige Rückfahrt (diesmal ohne Klimaanlage). Nach Pizza zum abwinken besuchten wir noch eine Probe einer Sambaschule. Dies war der Montag. Kein so schönes Wetter aber dennoch lustig.
Es grüssen aus Rio Gabriel und Irina
Montag, 4. August 2008
Sonntag:
Wenn so viele Fussballfans in Rio sind, gehoert der Besuch des beruehmten Maracanã-Stadions zum Pflichtprogramm. Wie kommt man vom Hotel zum Stadion? Mehrere Moeglichkeiten wurden in Betracht gezogen. Da wir uns nicht getraut haben, mit der U-Bahn zu fahren, was bestimmt lustig, aber auch gefaehrlich gewesen waere, haben wir uns fuer das Taxi entschieden. Trotz nicht einmal halb gefuelltem Stadion (40000 Zuschauer) war die Begeisterung der Fans von Flamengo, in deren Mitte wir sassen, riesengross. Die Fans gestalteten das Spiel interessanter als die Spieler auf dem Rasen. Sobald der Ball auch nur ueber der Mittellinie in Richtung gegnerisches Tor rollte, stand das ganze Stadion!! Nichts hatten wir von unserem bezahlten Sitzplatz!! Dennoch war es fuer uns alle ein grosser Eindruck, in einem der groessten Fussballstadien der Welt unter begeisterten Brasilianern zu sitzen.
Viele Gruesse aus dem Maracanã-Stadion: Horst und Juergen
Wenn so viele Fussballfans in Rio sind, gehoert der Besuch des beruehmten Maracanã-Stadions zum Pflichtprogramm. Wie kommt man vom Hotel zum Stadion? Mehrere Moeglichkeiten wurden in Betracht gezogen. Da wir uns nicht getraut haben, mit der U-Bahn zu fahren, was bestimmt lustig, aber auch gefaehrlich gewesen waere, haben wir uns fuer das Taxi entschieden. Trotz nicht einmal halb gefuelltem Stadion (40000 Zuschauer) war die Begeisterung der Fans von Flamengo, in deren Mitte wir sassen, riesengross. Die Fans gestalteten das Spiel interessanter als die Spieler auf dem Rasen. Sobald der Ball auch nur ueber der Mittellinie in Richtung gegnerisches Tor rollte, stand das ganze Stadion!! Nichts hatten wir von unserem bezahlten Sitzplatz!! Dennoch war es fuer uns alle ein grosser Eindruck, in einem der groessten Fussballstadien der Welt unter begeisterten Brasilianern zu sitzen.
Viele Gruesse aus dem Maracanã-Stadion: Horst und Juergen
Sonntag, 3. August 2008
Brasilianische Schwarzwaldfahrt
Heute haben wir die Stadt fuer ein paar Stunden verlassen. Vorbei an uebelriechenden Kloaken und Elendsvierteln, durch die Zuckerrohr- und Bananenplantagen erreichten wir den Tropenwald (Mata Atlantica). Bei einem kurzen Stop kauften wir kleine unglaublich suesse Bananen, die Goldbananen genannt werden. Bei diesen Halt wurden auch Teppiche aus Stoffresten angeboten.
In Petropolis sahen wir als erstes das alte Kasino welches uns an die Schwarzwaldklinik errinnerte. Die Stadt die von Deutschen fuer den Kaiser Pedro I gebaut wurde ist sehr europaeisch nur die Farben der Fassaden sind brasilianisch. Wir besichtigten die Kirche und das Museum und bewunderten die Haesslichkeit der Koenigsfamilie.
Das uns empfohlene Restaurant hatte den Charme einer Plegeheimkantine. Die Entscheidung eine Kutschfahrt an Stelle des Essens zu unternehmen fiel uns nicht schwer. Mit grossen Schritten und Joggingeinlagen fanden wir endlich eine Kutsche fuer eine erholsame Rundfahrt.
Auf dem Friedhof besuchten wir das Grab von Stefan Zweig.
Barbara und Martin H.
In Petropolis sahen wir als erstes das alte Kasino welches uns an die Schwarzwaldklinik errinnerte. Die Stadt die von Deutschen fuer den Kaiser Pedro I gebaut wurde ist sehr europaeisch nur die Farben der Fassaden sind brasilianisch. Wir besichtigten die Kirche und das Museum und bewunderten die Haesslichkeit der Koenigsfamilie.
Das uns empfohlene Restaurant hatte den Charme einer Plegeheimkantine. Die Entscheidung eine Kutschfahrt an Stelle des Essens zu unternehmen fiel uns nicht schwer. Mit grossen Schritten und Joggingeinlagen fanden wir endlich eine Kutsche fuer eine erholsame Rundfahrt.
Auf dem Friedhof besuchten wir das Grab von Stefan Zweig.
Barbara und Martin H.
Wenn mar (Samba) danzae...
Freitag, 1. August 2008
Hit haen mar de ganze Dag frei,
mir gehn an de Strand
un die Waelle sin ueberhaeupt nit klei!
D Sunne het braeglet dass es kracht
vieli haen sich de Sunnebrand gholt,
des isch ae wahri Pracht.
De Wind het so fescht blose,
die Waelle ware so gross,
dass mir verlore haen unsere Hose!
Vu relaxe am Strand kasch fascht nit spraeche,
andauernd kumme d Haendler
un diaen de Schlof underbraeche.
Cola, Bier un Sunnebrille,
des alles wenns si dir adrille.
Trotzdaem haen eu mir,
ae Aeudoschild gfunde als Souvenier.
Zobae geh mar in ae Sambaclub
gaesse haen mar nit nur ae Supp,
Pizza hets gaeh in verschiedene Variatione,
aber ohni bohne.
Samba haen mar danzt wie Brasilianer,
aber gaesse haen mar nit wie Veganer.
Martin und Annika
Hit haen mar de ganze Dag frei,
mir gehn an de Strand
un die Waelle sin ueberhaeupt nit klei!
D Sunne het braeglet dass es kracht
vieli haen sich de Sunnebrand gholt,
des isch ae wahri Pracht.
De Wind het so fescht blose,
die Waelle ware so gross,
dass mir verlore haen unsere Hose!
Vu relaxe am Strand kasch fascht nit spraeche,
andauernd kumme d Haendler
un diaen de Schlof underbraeche.
Cola, Bier un Sunnebrille,
des alles wenns si dir adrille.
Trotzdaem haen eu mir,
ae Aeudoschild gfunde als Souvenier.
Zobae geh mar in ae Sambaclub
gaesse haen mar nit nur ae Supp,
Pizza hets gaeh in verschiedene Variatione,
aber ohni bohne.
Samba haen mar danzt wie Brasilianer,
aber gaesse haen mar nit wie Veganer.
Martin und Annika
Freitag, 1. August 2008
Nasse Gruesse aus Iguazu
Wow, die Wasserfaelle von Iguazu sind echt gigantisch. Heute waren wir auf Besichtigungstour und sind von den Wassermassen und dem Getoese, das sie verursachen, echt beeindruckt. Man wird ganz schoen nass - als Spaziergaenger und auch bei der Schlauchbootfahrt, die wir todesmutig mitgemacht haben. Morgen geht es weiter zum Amazonas nach Manaus, wo Alligatoren, Piranhas, Caipirinhas und was-weiss-ich-noch auf uns wartet. Gruesse aus dem Urwald von Birgit, Diana, Eva, Kerstin und Petra
Uns geht es gut
Donnerstag, den 31. Juli 2008:
Heute waren wir zu Besuch in einer Musikschule die speziell fuer ein Armenviertel gegruendet wurde.Die Einnahmen aus den Benefizkonzerten werden wir dieser Einrichtung zu Verfuegung stellen. Vor allem Jugendlichen aus aermsten Verhaeltnissen wird dort eine musikalische Ausbildung geboten.Welche Bedeutung das fuer diese Menschen hat wurde uns sehr schnell klar, als wir ein solches Armenviertel (Favella Rocinha) besucht haben. Die Menschen leben dort unter unwuerdigtsen Verhaeltnissen. Bei unserem Besuch konnten wir sehen, dass es an dem Noetigstem fehlt. Die Haeuser in diesem Viertel stehen alle an einem Hang, eng verschachtelt. Auf einer ueberschaubar kleinen Flaeche, leben mehr Menschen als in ganz Freiburg.
Bei den Vorspielen in der Musikschule konnten wir spueren, welche Bedeutung die Musik fuer diese Menschen hat. Ihre Augen und der ganze Koerper strahlen beim Musizieren eine Lebensfreude aus, die einem unter die Haut geht. Die Gastfreundschaft wurde deutlich bei einem gemeinsamen Workshop. Dieser Tag hat wieder einmal gezeigt wie dankbar wir sein koennen am schoenen Kaiserstuhl zu leben.
Sebastian und Mario
PS Fuer Werner: Mario aergert nicht Friedemann, sondern Friedemann aergert Mario
Heute waren wir zu Besuch in einer Musikschule die speziell fuer ein Armenviertel gegruendet wurde.Die Einnahmen aus den Benefizkonzerten werden wir dieser Einrichtung zu Verfuegung stellen. Vor allem Jugendlichen aus aermsten Verhaeltnissen wird dort eine musikalische Ausbildung geboten.Welche Bedeutung das fuer diese Menschen hat wurde uns sehr schnell klar, als wir ein solches Armenviertel (Favella Rocinha) besucht haben. Die Menschen leben dort unter unwuerdigtsen Verhaeltnissen. Bei unserem Besuch konnten wir sehen, dass es an dem Noetigstem fehlt. Die Haeuser in diesem Viertel stehen alle an einem Hang, eng verschachtelt. Auf einer ueberschaubar kleinen Flaeche, leben mehr Menschen als in ganz Freiburg.
Bei den Vorspielen in der Musikschule konnten wir spueren, welche Bedeutung die Musik fuer diese Menschen hat. Ihre Augen und der ganze Koerper strahlen beim Musizieren eine Lebensfreude aus, die einem unter die Haut geht. Die Gastfreundschaft wurde deutlich bei einem gemeinsamen Workshop. Dieser Tag hat wieder einmal gezeigt wie dankbar wir sein koennen am schoenen Kaiserstuhl zu leben.
Sebastian und Mario
PS Fuer Werner: Mario aergert nicht Friedemann, sondern Friedemann aergert Mario
Donnerstag, 31. Juli 2008
Rio vom anderen Ufer
Mittwoch:
Nach einer Fahrt mit der Faehre von Rio nach Niterói machten wir unseren ersten Halt am Museum fuer moderne Kunst ("Museu de arte contemporanea de Niterói"). Einige besichtigten dort kurz das an ein UFO erinnernde Gebaeude, waehrend der Rest den Strand erkundete. Nachdem alle wieder eingesammelt waren, machten wir uns auf den Weg zur "Fortaleza de Santa Cruz de Barra" (Militaerstuetzpunkt in Niterói mit langer Geschichte). Dort erhielten wir eine interessante Fuehrung von einem als Reiseleiter arbeitenden Soldaten. Dabei konnten wir auch den schoenen Ausblick in Richtung Rio geniessen, incl. Corcovado und Zuckerhut. Den Rueckweg nach Rio traten wir ueber die 13 km lange Bruecke an, die Rio und Niterói verbindet. Am Abend gingen einige von uns ins "Teatro municipal" (Opernhaus), um die Generalprobe eines Balletts ("Coppelia") anzuschauen. Dort besichtigten wir auch das beeindruckende Gebauede.
Viele Gruesse aus Rio, Sarah und Steffen
Nach einer Fahrt mit der Faehre von Rio nach Niterói machten wir unseren ersten Halt am Museum fuer moderne Kunst ("Museu de arte contemporanea de Niterói"). Einige besichtigten dort kurz das an ein UFO erinnernde Gebaeude, waehrend der Rest den Strand erkundete. Nachdem alle wieder eingesammelt waren, machten wir uns auf den Weg zur "Fortaleza de Santa Cruz de Barra" (Militaerstuetzpunkt in Niterói mit langer Geschichte). Dort erhielten wir eine interessante Fuehrung von einem als Reiseleiter arbeitenden Soldaten. Dabei konnten wir auch den schoenen Ausblick in Richtung Rio geniessen, incl. Corcovado und Zuckerhut. Den Rueckweg nach Rio traten wir ueber die 13 km lange Bruecke an, die Rio und Niterói verbindet. Am Abend gingen einige von uns ins "Teatro municipal" (Opernhaus), um die Generalprobe eines Balletts ("Coppelia") anzuschauen. Dort besichtigten wir auch das beeindruckende Gebauede.
Viele Gruesse aus Rio, Sarah und Steffen
Dienstag, 29. Juli 2008
Erstes Konzert in Rio de Janeiro
Dienstag:
Heute war ein ganz besonderer Tag, denn wir hatten unser erstes Konzert, und zwar in der deutschen Schule "Escola Alemã Corcovado". "Die Lehrer waren sehr gastfreundlich", finde ich (Jonathan). Wir musizierten fuer gross und klein, "dabei moechte ich sagen das die kleinen sehr viel aufmerksamer zugehoert haben" (Sophia). Die Schule, fuer die wir spielten, reicht vom Kindergarten bis zum Abitur. Wir bekamen volle Verpflegung (erst Mittagessen und dann "Lunch"). Durch ein grosses Tor wurden wir in das Gelaende der Privatschule eingeschleusst. Nach den Konzerten wurden wir noch durch die ehemalige amerikanische Botschaft (heutige Schule) gefuehrt, um das sehr gepflegte Gebaude zu besichtigen.
Fazit: Coole Schule! ("mit Flug bei Reisen³"(Birgit))
Heute war ein ganz besonderer Tag, denn wir hatten unser erstes Konzert, und zwar in der deutschen Schule "Escola Alemã Corcovado". "Die Lehrer waren sehr gastfreundlich", finde ich (Jonathan). Wir musizierten fuer gross und klein, "dabei moechte ich sagen das die kleinen sehr viel aufmerksamer zugehoert haben" (Sophia). Die Schule, fuer die wir spielten, reicht vom Kindergarten bis zum Abitur. Wir bekamen volle Verpflegung (erst Mittagessen und dann "Lunch"). Durch ein grosses Tor wurden wir in das Gelaende der Privatschule eingeschleusst. Nach den Konzerten wurden wir noch durch die ehemalige amerikanische Botschaft (heutige Schule) gefuehrt, um das sehr gepflegte Gebaude zu besichtigen.
Fazit: Coole Schule! ("mit Flug bei Reisen³"(Birgit))
Montag, 28. Juli 2008
Die Gipfelbestuermung
Montag: Erstmal Busfahren - doch wer glaubt, das ist eine sichere Angelegenheit, der irrt sich. Die bekanntlich langsamere Lebensart der Brasilianer ist im Strassenverkehr nicht wiederzufinden. Nachdem wir am Fuss des "Corcovado" angekommen waren, ging es mit einer Zahnradbahn und die letzten Stufen zu Fuss bis zur Christus Statue hinauf. Die Aussicht ueber Rio war gigantisch. Nach grosser Anstrengung schafften wir es schliesslich einen geeigneten Platz vor der Statue fuer ein Gruppenfoto zu erobern. Wieder im Bus machten wir noch eine kleine Stadtrundfahrt. Es ging am Fussballstadion "Maracana" vorbei, weiter zu Sambodrome und Kathedrale bis hin zum Zuckerhut. Dort erlebten wir weitere tolle Blicke ueber Rio inklusive Sonnenuntergang und anschliessendem Lichtermeer.
Viele Gruesse aus Rio, Theresa und Elisabeth
Viele Gruesse aus Rio, Theresa und Elisabeth
At the Copa-, Copacabana...
Sonntag: 5 Kilometer feiner Sandstrand - und das nur 200 Meter vom Hotel entfernt. Die hohen Wellen konnten uns auf unserem Fussmarsch nach Ipanema, wo in einem Cafe auch der weltbekannte Hit "Girl from Ipanema" geschrieben wurde, nicht von einem Badestopp abhalten. Das Wasser im Meer ist mit 22 Grad deutlich waermer als im Pool auf der Dachterrasse. Dafuer hat man vom 17. Stockwerk aus einen gigantischen Ausblick - auch auf den Zuckerhut und den Corcovado mit der Christusstatue.
Sonntag, 27. Juli 2008
Gut gelandet!
22 Stunden (inkl. Wartezeiten, Umsteigen in Lissabon und /checkin-Verzoegerungen wegen der vielen Schneiders) nach Abfahrt in Oberbergen sind wir in Rio de Janeiro gluecklich eingetroffen. In Deutschland war es 21:15 Uhr als der Airbus330 die 25 Musikerinnen, Musiker mit seinem Percussion-Fanclub um 18:15 Ortszeit seinem Schicksal uebergab. Applaus fuer Eva, die ihren inneren Schweinehund, den sie liebevoll Flugangst nennt, ueberwunden hat.
Es gruessen Friedemann, Annika, Sebastian, Barbara, Sarah und Ilona, Steffen und Juergen, Elisabeth, Sophia, Teresa, Jonathan, Martin H., Martin K., Gabriel, Irina, Melanie, Horst, Anni, Mario, Eva, Kerstin, Diana, Birgit und Petra.
Es gruessen Friedemann, Annika, Sebastian, Barbara, Sarah und Ilona, Steffen und Juergen, Elisabeth, Sophia, Teresa, Jonathan, Martin H., Martin K., Gabriel, Irina, Melanie, Horst, Anni, Mario, Eva, Kerstin, Diana, Birgit und Petra.
Freitag, 25. Juli 2008
Rio, wir kommen
Endlich ist es soweit, das Percussion Ensemble Kaiserstuhl macht sich für seine Reise nach Rio de Janeiro bereit. Freitagnacht ist Start in Oberbergen, Samstagfrüh (26.07.08) hebt der Flieger ab nach Brasilien. Dank der hervorragenden Informationen und der Topp-Organisation von Birgit (Reisen Hoch 3) fühlen sich alle bestens vorbereitet. Insgesamt 2 Wochen werden die Musiktalente der Jugendmusikschule Westlicher Kaiserstuhl-Tuniberg Konzerte in namhaften Hallen in der Weltstadt am Zuckerhut geben und dabei unter anderem ihr Programm "Fiesta del Sol", zu dem auch eine CD erschienen ist, zum Besten geben.
Schaut einfach ab und zu auf unseren Blog - die schönsten Eindrücke und Erlebnisse werden hier erscheinen.
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Mittwoch, 16. Juli 2008
Benefizkonzert für escola de musica
Das Percussion Ensemble will chancenlose Straßenkinder in Brasilien durch eine Spende an die "Escola de Musica de Rocinha" - eine Musikschule in Rio de Janeiro - unterstützen. Deshalb gaben die Musikschüler mit ihrem Lehrer Friedemann Stert ein Benefizkonzert in Norsingen, bei dem sie das Programm vorstellten, das sie auf ihrer 2-wöchigen Konzertreise auch in Rio de Janeiro präsentieren werden.Stücke von der aktuellen CD "Fiesta del Sol" wurden von den zahlreichen Konzertbesuchern ebenfalls mit reichlich Applaus honoriert."Toll, dass ihr das Projekt in einem der ärmsten Elendsviertel Brasiliens unterstuetzt", freute sich Ulrich Koch, Gruender der Musikschule.
Percussion Ensemble Kaiserstuhl
Vor 5 Jahren gründete Friedemann Stert, Musiklehrer an der Jugendmusikschule Westlicher Kaiserstuhl-Tuniberg, mit einigen seiner begabtesten Schüler das Percussion Ensemble Kaiserstuhl. Dem ersten Konzert in der Festhalle in Oberrotweil sollten zahlreiche Auftritte - u.a. im Wachthisli (Oberrotweil), im Konzerhaus Freiburg und in Singen folgen. Inzwischen sind die Konzerte im Bergkeller des Gasthauses Schwarzer Adler zu einem Highlight im Veranstaltungskalender der Region geworden. Daneben sind 2 CDs erschienen: "When we dance", mit Musikarrangements nach Titeln von Sting und "Fiesta del Sol", für die der bekannte Schlagzeugkomponist Eckhard Kopetzki eigens das Titelstück geschrieben hat.
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